Paediatricum Nord
© Paediatricum Nord 2015
Unsere Aufgaben sind: Auch Altersheime oder die Tagespflege sind unsere Einsatzgebiete.
tiergestützte  Therapie
Wir setzen auch Therapiehunde bei der Betreuung Demenzerkrankter ein W ir   gehen   regelmäßig   (1x/Wo.)   in   das   Seniorenheim   in   Hanstedt ( Seniorenheim “zuHause am Steinberg”) Gerade ältere Menschen profitieren vom Einsatz der “Tiergestützten Therapie!” Die   Tiere   öffnen   Türen,   sie   finden   Zugänge   zu   Menschen,   die   Zweibeinern   meist verborgen   bleiben.   Tiere   sind   nicht   voreingenommen,   egal   ob   jemand   ihren   Namen vergessen   hat   oder   sich   im   Spiegel   nicht   mehr   erkennt.   Sie   stellen   keine   Fragen und   kritisieren   nicht.   Tiere   reagieren   auf   Streicheln   und   Zuwendung,   aber   nicht auf   Äußerlichkeiten.   Sie   vermitteln   das   Gefühl   gebraucht   zu   werden   und   halten auf   "Trab".   Bei   Störungen   der   Motorik,   zum   Beispiel   nach   einem   Schlaganfall, werden die Vierbeiner zur Anregung und zu Bewegungsübungen eingesetzt. In     der     Verhaltenstherapie     sind     sie     Kommunikationshilfe     zum     Üben     der Körpersprache    und    zur    Steigerung    des    Gegenwartsbewusstseins    hilfreich.    Sie schaffen eine entspannte entkrampfte Atmosphäre und schenken Trost. Ihre    Dankbarkeit    und    Zuwendung    wirkt heilend auf die Seele. Gerade     für     Menschen     in     schwierigen Lebenslagen,      die      z.B.      einen      Verlust verarbeiten     müssen     oder     Anerkennung brauchen,   sind   Tiere   sehr   hilfreich,   denn sie stärken das Selbstbewusstsein. Der   Kontakt   und   die   Bindung   zu   einem   Tier tun körperlich und seelisch gut. Für   viele   Menschen   sind   Tiere   Partnerersatz, Kinderersatz   oder   einfach   nur   Freund   und Helfer   und   scheinen,   als   wären   sie   immer   da, wenn    man    sie    braucht    und    hören    einem immer zu. Sie   sind   treu   und   aufmerksam   und   strahlen   etwas   Liebes   und   kindliches   aus   und beruhigen durch Schmusen und Kuscheln.
„Hunde kommen in unser Leben, um zu bleiben. Sie gehen nicht fort, wenn es schwierig wird  und auch, wenn der erste Rausch verflogen ist, sehen sie uns noch immer mit genau diesem Ausdruck in den Augen an. Das tun sie bis zu ihrem letzten Atemzug. Vielleicht, weil sie uns von Anfang an als das sehen, was wir wirklich sind: fehlerhafte, unvollkommene Menschen. Menschen, die sie sich dennoch genau so ausgesucht haben. Ein Hund entscheidet sich einmal für den Rest seines Lebens. Er fragt sich nicht, ob er wirklich mit uns alt werden möchte.Er tut es einfach. Seine Liebe, wenn wir sie erst verdient haben, ist absolut.“ (Picasso) Motorik •	Spazieren gehen •	Turnen mit dem Hund: drüber steigen,  rundherum gehen •	Verschiedene Körperhaltung des Hundes nachahmen •	Bürsten •	Halstuch umbinden •	Halsband auf- und zumachen •	Leine anhängen (Karabiner öffnen und schließen) •	Futter aus einer Schüssel löffeln und dem Hund geben •	Futterringe auffädeln •	...