Kinder- und Jugendmedizin
Paediatricum Nord
© Paediatricum Nord 2015
Oecotrophologie (Ernährungstherapie)
Wie funktioniert Low-Carb? Wer sich Low-Carb ernährt, reduziert stärke- und zuckerhaltige Lebensmittel wie Brot, Kartoffeln, Nudeln, Süßigkeiten sowie gezuckerte Getränke. Ein völliger Verzicht ist aber nicht notwendig. Der tägliche Verzehr von 1-2 dünnen Scheiben Brot, 2-3 kleinen Kartoffeln oder ein paar Nudeln als Beilage sind noch im Sinne von Low-Carb. Wichtig ist dann die Bevorzugung von Vollkornprodukten. Im Mittelpunkt der Ernährung stehen wasser- und ballaststoffreiche Lebensmittel wie Gemüse, Salat und Obst sowie der Sattmacher Eiweiß aus Eiern, Fisch, Milchprodukten, Hülsenfrüchten, Fleisch und Käse. Als Geschmacksgeber darf Fett in Form von Ölen, Nüssen oder anderen fetthaltigen Lebensmitteln großzügig verwendet werden.  Low-Carb ist gut – die Wissenschaft bestätigt! Wer mehr Eiweiß isst und dafür Kohlenhydrate spart, nimmt nicht nur besser ab, sondern wird auch sein Gewicht besser halten können. Das ist mittlerweile wissenschaftlich abgesichert. Eiweiß schützt die Muskeln und erhält so unsere Verbrennungsöfen. Weniger Kohlenhydrate zu essen, bedeutet auch eine geringere Insulinproduktion und folglich auch eine verminderte Fettspeicherung sowie heißhungerbringende Blutzuckerschwankungen. Aber das ist nicht alles was für Low-Carb spricht. Die Effekte dieser Ernährung sind auch medizinisch relevant. Zahlreiche Studien bestätigen die positive Wirkung von Low-Carb auf die Gesundheit. Zivilisationskrankheiten wie Diabetes mellitus Typ 2, Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck u.a. lassen sich damit nicht nur verhindern, sondern auch effektiv behandeln. Quelle: www.my-lowcarb.com
Als zertifizierte Ernährungswissenschaftlerin-/therapeutin habe ich mich auf die Diagnostik und Therapie von nahrungsmittel- abhängigen Haut-, Kinder- und Stoffwechselkrankheiten bei Säuglingen, Kindern und Erwachsenen spezialisiert. Nahrung beeinflusst den Menschen in vielfältiger Weise. Welche Nahrung jeder einzelne zu sich nimmt, entscheidet oft über Krankheitsverlauf und Wohlgefühl. Ich kann Sie bei nahrungsmittel-abhängigen Haut-, Kinder- und Stoffwechselkrankheiten bei Säuglingen, Kindern und Erwachsenen beraten. Ich gebe Ihnen Ratschläge, wie Sie Ihr Gewicht reduzieren können und unterstützte Sie bei gesundheitsbedingtem Gewichtsverlust. Bluthochdruck, erhöhte Blutfette, Diabetes und Osteoporose sind weitere Beispiele von  Erkrankungen, insbesondere des höheren Alters, die durch Ernährung gut zu beeinflussen sind. Seit Anfang des Jahres bin ich Low-Carb.
Die Spitze der mylowcarb-Pyramide wird von schnellen Kohlenhydraten, wie Weißmehlprodukten und Kohlenhydrat-Fett-Kombinationen, wie Pizza, Sahnetorte sowie Chips eingenommen. Diese sollten Sie selten essen, da sie den Appetit anregen und häufig kalorienreich sind. Langsame Kohlenhydrate aus Vollkorngetreide oder Kartoffeln wandern weiter nach oben auf der Pyramide. Ihr Anteil auf dem Speiseplan hängt von Ihrem AKtivitätslevel ab. Bewegungsmuffel sollten aus dieser Lebensmittelgruppe nur max. 1 x am Tag eine kleine Portion genießen. Je mehr Sie in Bewegung sind und Sport treiben, desto mehr Kohlenhydrate können Sie sich gönnen. Auf der 3. Stufe landet Fett in Form von Ölen, Butter, Nüssen oder anderen fetthaltigen Lebensmitteln. Dieser Nährstoff macht Ihre Mahlzeit zu einem Geschmackserlebnis. Die 2. Stufe der mylowcarb-Pryramide bilden eiweißreiche Lebensmittel, wie Eier, Fisch, Milchprodukte, Hülsenfrüchte, Fleisch und Käse. Eiweiß kurbelt den stoffwechsel an und sorgt dafür, dass Sie lange satt bleiben. Die Basis der mylowcarb-Ernährung bilden wasser- und ballaststoffreiche Lebensmittel, wie Gemüse, Salat, Pilze und Obst. Sie sorgen für eine optimale Sättigung bei gleichzeitig niedrigem Kaloriengehalt der Mahlzeit. 2 1 3 4 5 Lebensmittelgruppen
Softdrinks,    Smoothies    und Fruchtsäfte     sind     zucker- und   kalorienreich.   Sie   regen den   Appetit   an   und   erhöhen damit     die     Kalorienzufuhr. Sie   sind   keine   Durstlöscher, sondern     Genussmittel.     Je weniger          Sie          davon konsumieren,    desto    besser ist   das   für   Ihre   Figur   und Ihre Gesundheit.
Gemüsesäfte und Schorlen sind zucker- und kalorienarm. Geeignet sind für die geschmackliche Abwechslung, jedoch nicht zum Durst löschen.
Geeignete       Durstlöscher: Trinken   Sie   1,5   -   2   Liter kalorienfreie   Flüssigkeiten, wie   Wasser   sowie   Tee   und Kaffee     ohne     Milch     und Zucker.
ab & zu meiden viel
Getränke